Was für eine Geschichte!

Wir bei Leica bauen nicht einfach nur Kameras – wir schaffen bleibende Werte und setzen damit Standards. Die Formel unseres Erfolgs? Raffinierte Ingenieurskunst plus formidable Handarbeit. Das Ergebnis? Zeitlose Klassiker. Erstaunliche Innovationen. Technische Meisterwerke. Machen Sie sich ein Bild davon, wie die Leica Erfolgsgeschichte begann und bis heute fortgesetzt wird.

Archiv

 

2009

Ein kleines Wunder

Die X1 ist Leicas erste digitale Kompaktkamera. Made in Germany.

Mit dem APS-C-Format ist der CMOS-Bildsensor der kompakten Kamera genauso groß wie der vieler hochwertiger und größerer Spiegelreflexkameras. Trotz der hohen Auflösung von 12,2 Mio. Pixel bleiben die einzelnen Pixel auf dem Sensor noch sehr groß und sammeln viel Licht ein. Das sorgt für geringes Bildrauschen, einen hohen Dynamikumfang und eine akkurate Farberkennung. Die Leica X1 war mit dem Elmarit 1 : 2,8/24 mm ASPH. ausgestattet und brauchte einen Vergleich mit professionellen Kameras nicht zu scheuen.

 

2008

Von und für Profis

Die Leica S2 Mittelformat-Profikamera erscheint

Die digitale Spiegelreflexkamera mit Autofokus und einem CCD-Bildsensor im Leica ProFormat 30x45 mm und 37,5 Mio. Pixel setzte neue Maßstäbe für Mittelformat-Profikameras. Die Leica S-Objektive können auf Wunsch mit einem bei der Leica Camera AG entwickelten und gefertigten Zentralverschluss ausgestattet werden. Damit werden dem Fotografen mehr Möglichkeiten beim Einsatz von professionellen Blitzanlagen geboten. Sämtliche Komponenten des S-Systems sind wirksam gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Kein anderes Kamerasystem bietet diesen perfekten Rundumschutz für die Kamera und alle zugehörigen Objektive.

 

2006

Alle Achtung

Die Leica M8 ist das erste digitale M-Modell

Die erste digitale Leica M8 besaß einen rauscharmen CCD-Bildsensor mit 10,3 Mio. Pixel. Alle früheren Leica M-Objektive konnten hierfür genutzt werden, sofern sie nicht zu tief in das Gehäuse ragten. In den Messsucher wurden Leuchtrahmen für sechs Brennweiten paarweise eingespiegelt: 24 und 35 mm, 28 und 90 mm sowie 50 und 75 mm.

Da der Bildsensor der Leica M8 mit seinen Abmessungen von 18x27 mm kleiner als das Kleinbildformat war, wurde von den Leica Objektiven ein entsprechend kleinerer Ausschnitt erfasst. Diese Differenz wird durch den sogenannten Format- oder Crop-Faktor ausgewiesen. Bei der Leica M8 betrug dieser Faktor 1,33.

 

1996

Einfall für Zwei

Die Leica R8 vereint analoge und digitale Fotografie

Die im Leica Werk in Solms entwickelte mikroprozessorgesteuerte Spiegelreflexkamera besaß drei Belichtungsmessmethoden: Selektiv-, Integral- und Mehrfeldmessung. Mit dem ansetzbaren digitalen Rückteil DMR (Digital Modul R) wurden 2004 die analoge Leica R8 und die Leica R9 wahlweise zu digitalen Spiegelreflexkameras. Ein solches Hybridsystem bietet keine andere Kleinbild-Spiegelreflexkamera der Welt.

 

1996

S wird ernst

Die S1, die erste Digitalkamera von Leica

Die erste Digitalkamera von Leica war eine Scannerkamera mit einer Bildauflösung von 5140 x 5140 Pixel. Wegen der relativ langen Scanzeiten war die Kamera für besonders hochwertige Reproduktionen in Archiven und Museen oder für Aufnahmen von Stillleben im Studio konzipiert worden. Neben Leica R- und M-Objektiven konnten mit Hilfe von Adaptern auch Objektive anderer Hersteller benutzt werden.

 

1984

Comeback des Jahres

Die Leica M6 bringt das Messsuchersystem zurück

Zum ersten Mal gelang es, im klassischen Leica M-Gehäuse die Belichtungsmessung durch das Objektiv sowie eine LED-Anzeige im Sucher zu integrieren. Die Kamera leitete in dem von Spiegelreflexkameras dominierten Fotomarkt eine Renaissance des Leica Messsuchersystems ein.

 

1968

Die 68er Revolution

Die Leicaflex SL sorgt weltweit für Aufsehen

Dieses Modell war die weltweit erste Spiegelreflexkamera mit exakt begrenztem und im Sucher angezeigtem selektivem Messfeld für die Belichtungsmessung durch das Objektiv – im Mikro-, Makro-, Normal- und Fernbereich.

 

1954

Das M steht für Meilenstein

Die Leica M3 ist bis heute Referenz des M-Systems

Das völlig neu konstruierte Kameramodell besaß einen Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxausgleich und selbsttätig eingespiegelten Bildfeldbegrenzungen für die Brennweiten 50, 90 und 135 mm; außerdem ein Objektiv-Wechselbajonett sowie einen rastenden, nichtrotierenden Zeiteneinstellknopf. Als Zubehör wurde ein aufschiebbarer, mit dem Zeiteneinstellknopf kuppelbarer Belichtungsmesser geliefert. Der Filmtransport wurde durch einen Schnellspannhebel erheblich erleichtert. Die Leica M3 ist die Referenz für alle bis heute gefertigten Leica M-Kameras.

 

1932

Besser misst das

Die Leica II mit integriertem Entfernungsmesser

Ein entscheidender Entwicklungsschritt bei der mit Schraubgewinde ausgestatteten Leica gelang Oskar Barnack mit dem integrierten, an Wechselobjektive gekuppelten Entfernungsmesser. Das Prinzip dieses Ausstattungsmerkmals wurde bei allen nachfolgenden Leica Kameras mit Schraubgewinde und eingebautem Sucher bis 1957 beibehalten. Zum Leica System gehörten damals sieben von Max Berek entwickelte Wechselobjektive.

 

1925

Erfolg in Serie

Die Leica I wird der Öffentlichkeit präsentiert

Unter dem Namen Leica (Leitz Camera) wurde die von Barnack weiterentwickelte Kamerakonstruktion in Serie gefertigt und im März 1925 auf der Leipziger Frühjahrsmesse der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie war mit dem nicht auswechselbaren, versenkbaren Objektiv Leitz Anastigmat 1 : 3,5/50 mm ausgestattet, das von Max Berek gerechnet worden war. Das Objektiv erhielt schon bald darauf den Namen Elmax (Ernst Leitz, Max Berek). Mit einem neuen optischen Glas rechnete Berek im gleichen Jahr das Elmar 1 : 3,5/50 mm, das – genauso wie Leica – weltberühmt werden sollte.

 

1914

Der Ur-Knall

Oskar Barnack erfindet die Ur-Leica

Der erste von Oskar Barnack konstruierte funktionsfähige Prototyp einer neuartigen Fotokamera für 35 mm perforierten Kino-Rohfilm wurde im März 1914 fertig.

Die Kamera bestand aus einem Ganzmetallgehäuse, hatte ein versenkbares Objektiv und einen Schlitzverschluss, der allerdings noch nicht überlappte. Ein angeschraubter Objektivdeckel, der beim Filmtransport vorgeschwenkt wurde, verhinderte den Lichteinfall. Erstmals waren Filmtransport und Verschlussaufzug bei einer Kamera miteinander verbunden – Doppelbelichtungen waren somit ausgeschlossen. Die Kamera ging unter der Bezeichnung Ur-Leica in die Geschichte der Fotografie ein.

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