Pirschjagd

Die Pirsch aufs Schalenwild gilt nicht umsonst als Königsklasse der Jagd. Hier bewegt sich der Jäger langsam und möglichst lautlos durch den Wald. Im heimischen Revier benutzt er dabei die Pirschwege oder -steige, die er regelmäßig von Ästen und Laub befreit, damit sie ihn nicht beim Pirschen verraten. Eine entscheidende Rolle bei der Pirsch spielt der Wind, den der Jäger berücksichtigen muss, um das Wild nicht zu ver­grä­men. Die Ausrüstung, so auch die Optik, ist dabei leicht und möglichst variabel.

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Gebirgsjagd

Die Jagd im Gebirge ist besonders anspruchsvoll, und die Jäger müssen ihre Ausrüstung entsprechend darauf ausrichten. Leicht muss sie sein, aber gleichzeitig die Jagd auf weite Entfernungen ermöglichen. Das oft schwierige Gelände fordert den Jäger, seine Jagdwaffe und -optik auch in Hinblick auf Wind und Ballistik: Die Windströmungen sind anders als im Flachland, und aufgrund der Höhe verändert sich die Flugbahn der Projektile. Hier vertraut er auf Entfernungsmesser mit erweiterten ballistischen Funktionen und Zielfernrohre mit hoher Vergrößerung.

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Drückjagd

Die heute sehr beliebte Drückjagd zählt zu den Gesellschaftsjagden und erfolgt zumeist im Wald auf Fuchs und alles Schalenwild. Sie ist die effektivste Jagdart, was die Wild-Strecken angeht. Gut ausgebildete Hunde und revierkundige Treiber beunruhigen dabei das Wild mit dem Ziel, es den an Wechseln und Pässen abgestellten Jägern vor die Büchse zu bringen. Zum Ansprechen des anwechselnden Wildes mit dem Fernglas bleibt oft wenig Zeit. Ein leichtes Zielfernrohr mit möglichst großem Sehfeld ist hier für den oft intuitiven Schuss optimal.

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Ansitzjagd

Die klassische Form der Jagd aufs Schalenwild erfolgt in der Regel vom Hochsitz oder Kanzel aus, die an Waldrändern, Wildwechseln oder Kirrstellen steht. Hier wartet der Jäger von der frühen Dämmerung bis teilweise (Schwarzwildbejagung) spät in die Nacht hinein. Für das sichere Ansprechen auch auf weite Entfernungen unter teils schwierigen Lichtbedingungen muss sich der Jäger dabei auf beste optische Ausrüstung verlassen können. Dabei spielen hohe Vergrößerungsmöglichkeiten und große Objektivdurchmesser ab 50 mm bei gleichzeitig großem Sehfeld die entscheidende Rolle.

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