1907
Leitz Binocle 6 x 18
Binocle 6x18 heißt das erste Fernglas, das vor 100 Jahren bei den Optischen Werken Ernst Leitz in Serienproduktion ging. Seit 1907 entwickelt die heutige Leica Camera AG neue Modelle. Zu den Erfindungen von Leica gehören der erste Entfernungsmesser, Spektive mit schrägem Einblick, der Einsatz von Dachkantprismen. Bis heute ist Leica der einzige Anbieter von Ferngläsern mit eingebautem Entfernungsmesser oder umschaltbarer Vergrößerung.
Ernst Leitz II, Sohn des langjährigen Firmenchef und Namensgeber, hat 1925 die Leica Camera in Serie gebracht. Da er selbst als Jäger gerne die Natur beobachtete, kannte er die Anforderungen an Ferngläser. Leitz und seine Jagdfreunde entwickelten eigene Produktideen, die in die Produktion einflossen. Leica Ferngläser finden heute überall Einsatz wo Spitzenoptik gefragt ist. Die beiden kompakten Leica Ultravid 10x25 und 8x32BR haben als Testsieger bei Stiftung Warentest die Note sehr gut bekommen. Anlasslich des 100 Jährigen Jubiläums organisiert die Leica Camera AG eine Wanderausstellung, die eine Auswahl von historischen Fernglasmodellen zeigt.
Die Produktion der Leica Ferngläser geht auf eine lange Tradition zurück, die auf dem Weg zu den heutigen Fernglasmodellen der Leica Ultravid und Geovid Reihe einige Meilensteine der Fernglasgeschichte hervorbringt. In der Abbildung ist die Fernglasproduktion in den Ernst Leitz Werken in Wetzlar im Jahre 1913 zu sehen.