Die Freiheit, den Augenblick zu gestalten
Leica M-Kameras sind legendär: Das M steht für Messsucher und für eine unverwechselbare, individuelle Art der Fotografie, die dem Fotografen die Freiheit zur Gestaltung gibt - für Bilder, die Augenblicke in lebendige Geschichten verwandeln. Eine solche Geschichte haben wir auf Kuba für Sie entdeckt und mit der neuesten M, der digitalen Leica M9, festgehalten. Sie erzählt von der Leidenschaft eines jungen kubanischen Nachwuchsboxers für einen Sport, der gleichzeitig die Passion des ganzen Landes ist. Die Bilder, die so entstanden sind, zeugen jedoch auch von der Leidenschaft für die anspruchsvolle kreative Fotografie, für die das ganze Leica M-System steht.
Das Messsuchersystem ermöglicht natürliche Aufnahmen mitten aus dem Leben. Der Fotograf ist Teil des Geschehens und umrahmt durch den Messsucher, was er aufnehmen möchte - eine Szene, eine Stimmung, einen Moment. Dabei bleibt auch im Blick, was sich außerhalb des Sucherrahmens ereignet. Der entscheidende Augenblick kann so vorhergesehen und im richtigen Moment festgehalten werden - typisch für die M. Der Magnum-Fotograf Elliott Erwitt sagte: „Mit einer Spiegelreflexkamera gestaltet man das Bild in der Kamera. Mit dem Messsucher der Leica muss man das Bild sehen, erkennen und es dann umrahmen." Leica M-Bilder vermitteln Leichtigkeit und Authentizität, weil sie vorausschauend komponiert und blitzschnell eingefangen werden. Auch während der Belichtung sieht der Fotograf sein Motiv, und selbst in schwierigsten Available-Light-Situationen erlaubt der helle und kontrastreiche Sucher eine äußerst schnelle und exakte Fokussierung. Zusammen mit der kurzen Auslöseverzögerung macht das Messsucherprinzip Leica M-Kameras zu den schnellsten Kameras der Welt.
Keine andere professionelle Kamera ist so kompakt wie eine Leica M. Der nicht benötigte Spiegelkasten erlaubt z.B. bei der M9 eine Bautiefe von weniger als 37 mm. Auch die M-Objektive profitieren vom kurzen Abstand zur Bildebene und erlauben dadurch erstaunlich geringe Maße und Gewichte bei exzellenter optischer Leistung. Die außergewöhnliche Kompaktheit der M-Kameras und -Objektive macht sie zur idealen Ausrüstung für Reise- und Reportagefotografen. Spiegelerschütterungen und damit einhergehende Verwacklungsunschärfen sind kein Thema für M-Fotografen. Die Unauffälligkeit, das klare Design und das kaum hörbare Auslösen sind auch ein Grund für die einzigartige Ausstrahlung der M-Fotografien. Immer wieder berichten Fotografen, die in den Spannungsgebieten der Welt mit der M arbeiten, dass sie nicht als Journalisten wahrgenommen werden und somit festhalten können, was anderen Systemen vorenthalten bleibt. Porträts wirken entspannter, weil die Kamera nicht das Gesicht des Fotografen verdeckt und der Fotograf in Blickkontakt mit seinem Modell bleibt. Diese Diskretion wird möglich durch eine sinnvolle Konzentration auf das fotografisch Relevante. Auch bei der LEICA M9 wurde dieses Prinzip konsequent umgesetzt, um die Kernwerte der M-Fotografie in die digitale Welt zu transportieren.
Beste Objektive für beste Bilder
Die Konstruktion der äußerst kompakten Leica M-Objektive konzentriert sich auf ein einziges Ziel: analoge oder digitale Fotografien in höchster Qualität zu ermöglichen. Ihre unübertroffene Leistungsstärke verdankt sich dem Prinzip, dass Leica Ingenieure mit viel Aufwand und Innovationskraft immer nach einer klaren, geradlinigen optischen Lösung suchen. Sie kommt oft mit wenigen Linsen aus und stellt dem Licht so möglichst wenige Hindernisse entgegen. Diese natürliche Konstruktion, realisiert mit hochwertigen Glassorten und einer perfekten Verarbeitung, ermöglicht Aufnahmen mit unverwechselbarem Charakter. Aus diesen Fotografien spricht nicht nur die Qualität von Kriterien wie Kontrast und Auflösung, sondern immer auch Struktur, Tonwertreichtum und natürlicher Ausdruck, selbst unter schwierigen Lichtbedingungen. Hinzu kommt das Vergnügen, mit einem Leica Objektiv spielfrei und honigweich fokussieren zu können. Diese Qualität wird von den erfahrenen Händen der Optik- und Feinmechanikermeister der Manufaktur an jedem einzelnen Objektiv gesichert. Im Gegensatz zur industriellen Massenfertigung entspricht damit jedes einzelne Leica Objektiv dem höchsten Qualitätsniveau, auf das sich der Fotograf auch tatsächlich verlassen kann.
Leica Ingenieure haben in den 50er Jahren Weitblick bewiesen und mit dem Leica M-Bajonett einen zeitlosen Standard geschaffen. Er sichert Systemkompatibilität bis heute zur digitalen M. Dank der Beibehaltung dieses Standards eignen sich nahezu alle M-Objektive für die Verwendung mit der digitalen Leica. Systemkompatibilität heißt jedoch nicht Stillstand, sondern Evolution. Die Leica M9 erkennt den angesetzten Objektivtyp und nutzt diese Information für die Weiterverarbeitung. Kompatibilität erstreckt sich aber nicht nur auf das Bajonett, es gilt auch für das umfangreiche Zubehör-Sortiment. Auch bei der Wahl der digitalen Bildformate JPEG und DNG (Rohdatenformat) für die M9 standen Bildqualität, zukünftige Kompatibilität und die Archivsicherheit der digitalen Daten im Vordergrund. Die Entscheidung für das M-System ist mehr denn je eine Entscheidung für dauerhafte Werte.
Wer fotografiert, steht meist mitten im Leben. In Hitze oder Kälte, in Regen oder Staub. Unter allen denkbaren Bedingungen soll die M beständig, verlässlich und robust sein. Die Frage der Strapazierbarkeit steht bei der Entwicklung einer M immer oben an. Für ihr Gehäuse kommen deshalb nur beste Materialien zum Einsatz: Messing für Deckkappe und Bodendeckel und eine hochstabile Metalllegierung für den Korpus. Auch die Komponenten der Digitaltechnik werden sorgfältig ausgewählt, um in der Praxis zu bestehen. Aufwändige Fertigung und sorgfältige Montage garantieren zuverlässige Funktion über Jahrzehnte, damit der Fotograf möglichst lange Freude an seiner Leica M hat. Ein Leben lang. Und oft länger.